ElektroPopKultur mit MOTUS

1 12 2009

Heute will Euch der Krawatteneisbär von der Elektropop-Band MOTUS berichten, die er letztes Jahr live in Hamburg gesehen hat. Die ebenfalls aus Hamburg kommende Kombo macht elektronische Musik im Stil wie Moby oder Erasure. Aufmerksam wurde der Krawatteneisbär auf die drei Jungs, als er über sie im Hamburger Stadtmagazin OXMOX las. Grund genug für ihn, einmal bei den Jungs anzufragen. Lest also selbst das exklusive Interview mit Arne, Nils und Robin von MOTUS:

KE (Krawatteneisbär): Wer sind eigentlich die drei Musiker, die die Band MOTUS repräsentieren?

Nils: Schlicht gesagt, sind wir drei leidenschaftliche Musiker, die ihre Träume in der Band MOTUS verwirklichen. Auch wenn das ein wenig pathetisch klingt, ist es einfach so. Ich selber habe schon immer an der Musik und vor allem am Musizieren gehangen. Meine Leidenschaft gilt dem Schlagzeugspielen. Und auch wenn wir Elektropop machen, was bedeutet, dass ein Teil der Musik elektronisch erzeugt wird, so bin ich dennoch voll und ganz gefordert.
Arne: Das stimmt. Ich finde es gut, wenn das Schlagzeug noch live gespielt wird. Das ist auch ein Trend im Elektro-Bereich, der wieder stark im Kommen ist. Außerdem verleiht es unserer Musik mehr Organik. Ich selber habe vor mittlerweile 3 Jahren die Band MOTUS gegründet. Nach 1½ Jahren reinem Elektro-Sound habe ich dann musikalische Verstärkung gesucht. Zuerst kam Nils dazu und dann etwas später Robin.

Robin: Genau. Arne hat mich auf einer Party einmal angequatscht, ob ich nicht Bock hätte, bei ihm in der Band Gitarre zu spielen. Ich hab vorher eher Metall und Rock gespielt, als es dann Elektropop hieß, war ich dann doch etwas skeptisch. Trotzdem dachte ich: Probieren kannste es ja mal. Bei der ersten Probe war ich dann aber sehr von den Songs angetan und auch davon, welchen Platz ich mit meinem Gitarrespiel in der Band einnehmen sollte.

KE: Was verbirgt sich hinter dem Namen MOTUS? Wie ist der Name entstanden oder wer hatte die Idee?

Arne: Auf den Namen bin ich zusammen mit Mike gekommen, mit dem ich damals die Band gegründet habe. Wir beide hatten den gleichen Musikgeschmack, nämlich Elektro- und Synth-Pop. Außerdem haben wir beide selber Musik mit Synthesizern gemacht. Als wir dann zusammen saßen, haben wir auch glatt einen Song geschrieben. Den haben wir dann einem Label vorgestellt und die wollten dann sofort eine Veröffentlichung davon auf dem Sampler „Elektrisch!²“. Allerdings brauchten wir noch einen Namen. Den haben wir dann in meinem lateinisch-deutschen Wörterbuch gefunden: Motus! Das heißt schlichtweg, bewegt! Wir fanden die Kürze und die Prägnanz des Namens gut. Deswegen haben wir ihn genommen.
KE: Ihr selbst beschreibt Eure Musik als ElektroPopKultur. Wie muss man sich diese Kultur vorstellen, für die diese Musik steht?

Nils: Hinter unserem Motto ElektroPopKultur verbergen sich letztlich zwei folgende Idee. Wir Wollen nicht einfach nur herzlosen und banalen Elektropop machen. Denn unsere Musik ist – trotz des Pop-Elements darin – sehr anspruchsvoll. Wir legen Wert auf gutes Songwriting sowie musikalische Präzision. Auf der Bühne muss jeder von uns seinen Part weitesgehend perfekt spielen. Ansonsten macht es das Gesamtgebilde zunichte. Diesen künstlerischen Anspruch an elektronische Musik sehen wir in dem Begriff ElektroPopKultur erfasst.

Robin: Auf der anderen Seite wollen wir aber auch mit diesem Anspruch nicht nur den Elektropop von MOTUS verstanden wissen. Unsere Vision ist es, ElektroPopKultur zu einem Motto für alle elektronische Bands zu machen, die den selben Anspruch teilen, wie wir. Deshalb ist dieses Motto an alle Freunde des Elektropop gerichtet.
KE: Wie entstehen Eure Songs? Wer trägt wie dazu bei?

Arne: Die Songs schreibe in der Regel ich. Dazu setze ich mich meistens an das Piano und improvisiere auf ein paar Akkordfolgen. Meistens fällt mir dann auch schon eine Textzeile oder eine Melodie dazu ein. Damit hast Du erstmal einen groben Ansatz. Dann gilt es, daraus einen kompletten Song zu machen, was bedeutet, mindestens 2 Strophen, eine Bridge und einen Refrain zu schreiben. Meiner Meinung nach ist es die größte Herausforderung dabei, alles zu einem homogenen Ganzen werden zu lassen. Dabei helfen mir dann die Sequenzer und Synthesizer, mit denen man sehr schön seiner Ideen verwirklichen kann. Wenn ich dann ein Demo-Song fertig hab, bringe ich ihn mit zur Probe und Nils und Robin, machen sich dann an ihre Parts.
KE: Ende August letzten Jahres habt Ihr den Hamburger Bandcontest gewinnen können, der alljährlich vom Hamburger Stadtmagazin OXMOX veranstaltet wird. Wie schätzt Ihr selber diesen Erfolg für Euch ein?

Robin: Das war ein guter und wichtiger Anfang für uns. Denn wir haben beim Bandcontest gelernt, auch vor einem größeren Publikum zu spielen, das nicht nur aus Freunden besteht und haben uns darauf verstanden auch hier zu überzeugen wodurch wir den ein oder anderen Fan dazugewinnen konnten. Außerdem hat es uns bestätigt in dem was wir tun: Denn als Live-Band, und als solche verstehen wir uns vorrangig, bestehen wir erst genau genommen seit Anfang 2009. Wir selber erhoffen uns von dem Sieg, weitere Gigs in diesem Jahr an Land ziehen zu können. Denn das ist uns mittlerweile fast das Wichtigste. Danach kann man dann vielleicht auch mal über ein Album und einen Plattenvertrag nachdenken. Wir gehen jedenfalls mit einem guten Gefühl ins neue Jahr!





Krawattebeisbaer goes Statista

24 11 2009

Seid gegrüßt Ihr Krawatteneisbaeren da draußen!

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Der Krawatteneisbaer kommt!

2 10 2009

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